Stand: 17. August 2009

Feldtelefonie





vom Ackerschnacker bis .................

als eine der nächsten Baustellen

Jedem ehemaligen Soldaten ist die Feldtelefonie, die praktisch von allen Armeen der Welt genutzt wurde, ein Begriff. Im Bereich der BOS gab es in den Fernmeldezügen auch umfangreiche Technik für die drahtgebundene Kommunikation. Ebenso verfügten die Fernmeldeeinheiten des Bundesgrenzschutzes über diese Technik. Die Ausstattung der Züge des Bundesgrenzschutzes unterschied sich allerdings teilweise von der der Züge des Katastrophenschutzes. Interessant ist hier die fernmeldetechnische Lehrmittelsammlung der Bundespolizeiakademie in Lübeck.

Hier ein Bild aus den 30er Jahren.

Die Feldtelefonie hat stark an Bedeutung verloren und entsprechende Technik hierfür wird heute kaum noch vorgehalten.

Beim technischen Hilfswerk (THW) wurde zum Teil die klassische Feldtelefonie auf das AWITEL-System umgestellt, das allerdings zu den normalen Feldtelefonie-Komponenten inkompatibel ist.

Ob es eine zukünftige Entwicklung der drahtgebundenen Kommunikation im Bereich der BOS geben wird, erscheint mir derzeit sehr fraglich.

Im Jahre 2005 fand in Bremen ein Test der Datenübertragung über Feldkabel statt, der relativ erfolgreich war. Hier der entsprechende Bericht dazu. Aufgrund der heutigen Alternativen mittels UMTS allerdings wohl eine auch wegen des Kabelbaus zu aufwendige Angelegenheit, die wohl keine Praxisrelevanz hat.

Hier Richtlinien zur Feldtelefonie aus dem Jahre 1959 zur Anschaltung von Fernmeldegeräten an das öffentliche Fernsprechnetz der Bundespost sowie Bestimmungen zur Mitbenutzung von Fernmeldegeräten der Bundespost

Hier finden Sie die Kat-S DV 861 - Feldkabelbau - Ausgabe 1990 als pdf-Datei.


Stuttgarter Fernmelder (Datum unbekannt) (download 1633 x 2151 Pixel – 2 MB)

Abbildung aus dem Buch „Chronik des Malteser-Hilfsdienstes“ zum 25-jährigen Jubiläum 1978

Die Lieblingsbeschäftigung der Fernmelder - mit der Kabeltrommel (800 m Fernmeldekabel) durch die Gegend laufen!

Quelle: Archiv des THW Frankfurt



Das beliebte Kopfhörer-Mikrophon der Fernmelder







Hier ein deutsches Feldtelefon – vermutlich Baujahr 1944 – das Spiralkabel gehört aber nicht original dazu.







Wer kennt ihn nicht – den Ackerschnacker – Feldtelefon für OB und ZB – Betrieb – Baujahr 1958

Hier eine sehr ausführliche Beschreibung des Feldfernsprechers von der THW Jugendgruppe des THW-Ortsvereins Hof (Franken)










Hier die Abbildung eines 10er Klappenschrankes mit Amtszusatz aus den frühen 50er Jahren


Hier die bekannte und teilweise noch heute eingesetzte 10er Feldvermittlung mit Amtszusatz

Hier die Technische Dienstvorschrift "TDv 5805/021-14" der Bundeswehr zum Betrieb und zur Wartung der 10-Vermittlung.







Krone Streckenfernsprecher SF 882 für OB- und ZB-Betrieb. Auch war eine Betriebsart Fu möglich. Das mir vorliegende Gerät stammt offensichtlich von der Post und trägt einen Stempelaufdruck 4.71 und ist somit wahrscheinlich aus dem Jahre 1971. Inwieweit dieser Gerätetyp auch bei den BOS-Fernmeldern genutzt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Das Bakelitgehäuse ist fest an der Tuchtasche eingeklipst und angeschraubt.











Auch die ehemalige DDR hatte Feldtelefone aus eigener Produktion. An diese OB-Telefone konnten drei Handapparate angeschlossen werden.







Zu Bildern der DDR-Feldvermittlung OB52, der OB 52/10 und der OB 62/10.

Hier die Abbildung eines Ringübertragers aus DDR-Produktion.






Hier ein Prüfgerät, wie es bei den Fernmeldezügen im Einsatz war


Pruefgeraet für Feldtelefone