Stand: 28. März 2010

Bosch FuG 10a

Bosch FuG 13a




FuG 10a – Serie 1978

Das Gerät ist ein Vielkanalgerät Typ FuG 10a, Bosch-intern als HFG 100 bezeichnet. Die FTZ-Nummer lautet E-382/78 und das Gerät erhielt im Oktober 1978 die BOS-Zulassung.




Hier das Datenblatt zu dem Bosch FuG 10a.

Die Vielkanal-4-m Version als FuG 13a wurde von Bosch intern als HFG 130 bezeichnet erhielt 1980 mit Nr. E-434/80 die Funkzulassung und im September 1980 die BOS Zulassung.

Die Bosch-Geräte wurden ca 1992 überarbeitet und kamen als „Retrofitting“-Geräte auf den Markt.



Vorne FuG 10a, dahinter ein FuG 13a (Retro)


FuG 10 (Retro)


Die Geräte können an der unterschiedlichen Anordnung der Batteriekontrolle – Altgeräte links oben – R-Geräte rechts etwas weiter unten – sowie der bei den R-Geräten etwas weiter gehenden Gehäuseriffelung unterschieden werden.


FuG 10 – Zulassungsnummer A 103 375 C/EU – BOS-Zulassung FuG 10 02/92 von November 1992

FuG 10a – Zulassungsnummer A 103 375 C/EU – BOS-Zulassung H1-8/92-B/D1 von August 1992

FuG 13a – Zulassungsnummer A 106 910 D – BOS-Zulassung H1-8/93-B/D1 von Oktober 1993


Das FuG 10a – Retro gab es standardmäßig mit den 92 Kanälen 01 bis 92. Als Sonderausführung gab es allerdings auch ein FuG 10a-125 mit den zusätzlichen 2-m Kanälen 101 bis 125.

Hier das Bosch-Datenblatt zu dem FuG 10a Retrofitting bzw. Bosch-Datenblatt zu dem FuG 13a Retrofitting.

Das Infoblatt von Motorola zu dem Gerät, da der Funkgerätesektor von Bosch aufgegeben wurde und Motorola die Sparte übernommen hat. Die weiterhin von Motorola produzierten Geräte tragen allerdings BOSCH als Firmennamen.


Auf der Grundlage des FuG 13a-R entwickelte Bosch auch eine Version mit FMS. Hierbei handelte es sich wohl allerdings lediglich um einen Prototyp, der nicht in die Serienproduktion gelangte.



Das FuG 10a kostet 1279,-- Euro, das FuG 13a 1509,-- Euro (incl. MWSt.) bei www.funkmelderservice.de (Preise von Dezember 2004)


Zum FuG 10a von Bosch gab es schon recht früh eine aktive Ladehalterung für Fahrzeuge, mit der eine Zusammenschaltung des 4-m Fahrzeugfunkes mit dem 2-m Handfunkgerät möglich war. Dies wurde insbesondere von der Polizei genutzt.

Für Handfunkgeräte gibt es natürlich eine umfangreiche Palette an Bedienteilen. Diese alle hier darzustellen würde den Rahmen dieser Abhandlung sprengen. Interessant sind vielleicht die Bedienteile für verdeckte Trageweise, mit denen man normalerweise nicht in Berührung kommt.

Natürlich gibt es auch die unterschiedlichsten Versionen von Sprechgeschirren, die in Helme integriert sind.

Hier eine Werbung von Bosch für das 10a aus einer Polizeifachzeitschrift von November 1979: